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Man kann auch in die Höhe fallen

Man kann auch in die Höhe fallen

Produktion Altonaer Theater
Schauspiel nach dem Roman von Joachim Meyerhoff

Regie: Lea Ralfs
Bühne und Kostüme: Ulrike Engelbrecht
Dramaturgie: Gregor Schuster

Mit Marion Martienzen und Georg Münzel (2 Darsteller:innen)

Gastspielzeitraum: 08.02. bis 28.02.2027

In „Man kann auch in die Höhe fallen“ erzählt Joachim Meyerhoff wie er für einen Sommer zu seiner über achtzigjährigen Mutter aufs Land nach Schleswig-Holstein flüchtet.

Nach dem Umzug von Wien nach Berlin fällt ihm das Ankommen in der Hauptstadt schwer: Er ist gestresst, gereizt – und spürt noch immer die Folgen seines Schlaganfalls. Es scheint, als drohe ihm sein Leben zu entgleiten. Um wieder klarzukommen, sucht er Zuflucht bei der Mutter – wo sonst? Außerdem will er endlich wieder schreiben.

Vielleicht löst die frische Meerluft in Mamas Garten die Berliner Schreibblockade …Was als Flucht vor den eigenen Problemen beginnt, wird zur Begegnung mit der Vergangenheit. Das Stück erzählt mit entwaffnender Offenheit und feinem Witz von Krisen, Nähe und Neubeginn. Aus kleinen Alltagsmomenten und Anekdoten entstehen große Fragen: Wie war die eigene Kindheit im Norden, und wie führte der Weg einst zu Meyerhoffs Schauspielkarriere? Was funktioniert heute nicht im eigenen Familienleben?  In einem fein austarierten Spiel zwischen groteskem Humor und melancholischer Tiefe begegnen sich Mutter und Sohn auf neue Weise – sie, lebendig, unerschütterlich, voll Witz; er, erschöpft, suchend, tastend.  Zwischen Älterwerden und Erinnerungen entfaltet sich ein Theaterabend über das, was uns trägt – auch wenn wir fallen.

Nach den großen Erfolgen von „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war”, „Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ und „Alle Toten fliegen hoch – Amerika”, ist das bereits unsere vierte Bühnenadaption von Joachim Meyerhoffs Romanen.

Buchcover: Kiepenheuer & Witsch

Fotos: Caren Detje

Aufführungsrechte: Joachim Meyerhoff

 

download Download: Vorabmotiv von Marion Martienzen und Georg Münzel, Text

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